rahelhegnauer

8 Rezepte

photo

 

Von Catherine Laurent:
Krautstielwähe / La tourte de blettes
(Rezept von Nizza)
für 8 Personen, sehr nahrhaft

Teig:
300g  Mehl
125g  Butter
30g  Zucker
Ei

 
Esslöffel Olivenöl
 
Füllung:
grosser Bund Krautstiel
Eier
getrocknete Feigen
150g  Cassonade (oder Rohrohrzucker)
5cl  Marc (oder fleurs d’orange)
50g  geriebene Mandeln
Esslöffel Olivenöl
schöne, aromatische Äpfel
100g  Pinienkerne
50g  Malagatrauben
50g  Korinthen getränkt in Rum

Mehl, Zucker, Salz in einer Schüssel mischen. In die Mitte die in Stücke geschnittene Butter geben, dazu Olivenöl und Ei. Mit den Händen vermengen bis eine feste Kugel entsteht. In ein Küchentuch gewickelt kühlstellen. Beim Krautstiel nur die Blätter verwenden. In feine Streifen schneiden, mehrmals mit Wasser waschen, bis das Wasser nicht mehr grün verfärbt ist. Die Streifen ausdrücken und zwischen 2 Tüchern trocknen lassen. In einer Schüssel die zerquirlten Eier mit den Mandeln,
Zucker, Trauben, gehackten Feigen, Pinienkernen und Olivenöl mischen. Mit den Händen mischen. Den Krautstiel und ein in Stücke geschnittener Apfel dazugeben.

2/3 vom Teig auswallen, ? 35cm, in einem Blech auslegen. Den Rand überlappen lassen. Den Boden vom Teig mit in Scheiben geschnittenen Aepfeln (2 – 3 Stück) bedecken. Darüber die Füllung verteilen. Die restlichen Scheiben der Aepfel über die Garnitur verteilen. Den restlichen Drittel vom Teig in Streifen schneiden und diagonal über die Torte verteilen. Den Rand des Teiges einklappen, befeuchten und mit den Streifen verbinden. Mit der Gabel rundum Rillen eindrücken.

45 Minuten bei 180° im Ofen backen. Mit Puderzucker bestäuben.
Bon appétit!


Von Catherine Laurent:
Pistaziensuppe / La soupe au pistou

Le pistou:
grosser Bund Basilikum
2-3  Knoblauchzehen
2-3  Esslöffel Olivenöl

Das Ganze in eine wohlriechende Masse zerkleinern. Man kann auch noch
Parmesan hinzufügen.
Vor dem Servieren wird die Mischung der Suppe beigefügt. Einige Minuten ziehen lassen, nicht aufkochen.

Suppe:
250g  frische, weisse Bohnen (Hülsen)
250g  frische, rote Bohnen (Hülsen)
500g  grüne Bohnen in Stücke geschnitten
2-3  Karotten
2-3  Zucchetti
2-3  Kartoffeln

Das Ganze zerkleinern, mit Salz und Pfeffer versehen; wenn das Gemüse weichgekocht ist, ein wenig Croûtons beifügen. Die Suppe soll nicht dünnflüssig sein.
Es ist eine vollwertige Mahlzeit.


Von Jean Claude Couillard:
Wähen / Les pâtes

Wähe mit allem
Wähe mit nichts
Jedoch immer mit einigen Tropfen Olivenöl

Dazu eine guter Rotwein (Vin de Loire), gekauft bei Don Doudine (38, rue Myrha).


Von Nadia Demhous:
Krautstielwähe mit Ziegenkäse /
La tarte aux blettes et au fromage de chèvre

Mürbeteig
Eier
Glas Milch
Esslöffel Crème fraîche
500g  Krautstiel (Blätter)
  Ziegenkäse
  Muskatnuss, Salz, Pfeffer

Krautstielblätter in siedendem Wasser blanchieren. Abtropfen. In einer Schüssel
Eier, Milch und Crème fraîche kräftig verrühren. Muskatnuss, Salz und Pfeffer beigeben.
Mürbeteig auswallen und in einem Wähenblech auslegen. Krautstielblätter verteilen. Guss beifügen, den in kleine Stücke zerkleinerten Ziegenkäse über die Wähe streuen.

½ Stunde bei 220° im Ofen backen.
Bon appétit!


Von Pascal Ferlicot:
Birnenwähe / La tarte aux poires
(auch wenn kein Birnbaum vorhanden war!)

Blätterteig
Birnen
25g  Mehl
125g  Butter
125g  Zucker
100g  geriebene Mandeln
Eier
Esslöffel Schokoladenpulver

Teig auswallen und auf einem Blech auslegen. Birnen in Scheiben auf Teigboden verteilen. Butter und Zucker vermischen, Schokoladenpulver hinzufügen, geriebene Mandeln und Mehl dazutun. Mit einem Schluck Rhum parfümieren.

Ca. 30 Minuten bei 220° im Ofen backen.


Von Myriam Montero-Vargas:
Kürbiskuchen / Le gâteau au potiron

Gläser Mehl
Glas Maizena
2-3  Gläser Milch
(vorzugsweise diejenige in welcher der Kürbis gekocht wurde)
8-10  Esslöffel Rohrzucker
2-4  Esslöffel Rosinen (in Weisswein eingelegt während 2 Std.)
Kürbis, orange
Gewürznelken
2-4  Esslöffel Vanillezucker
Eier
11g  Hefe (1 Sachet)
60g  Butter

Ausgekernter Kürbis in grosse Stücke schneiden. Während 20 Minuten in der Milch kochen. Vanillezucker und Nelken beifügen. Kürbis abtropfen lassen. Milch für Teig beiseitestellen. In einer grossen Schüssel Mehl, Maizena, Eier, und 1 Glas Milch mischen. Hefe beigeben. Kürbisstücke, Rohrzucker, geschmolzene Butter dazu und alles mischen. In ausgefettete und mit Mehl bestäubte Form geben, Rosinen darüber verteilen.

45 Minuten bei 180° im Ofen backen.


Von Christophe Levain
Frittierte Kürbisblüten / Les fleurs frites de potiron
(Les "Amuse - Gueules")

250g  Mehl  
2dl  Wasser  
5g 
  
Salz
 
Alle drei Zutaten mischen, glattklopfen
 
2-3  Eier hinzufügen
4dl  halb Milch, halb Wasser  hinzufügen, damit der Teig nicht zu dick wird.
  Öl zum Frittieren  
  Kürbisblüten  

Die Kürbisblüten sorgfältig abspülen (Insekten!). Auf etwas Küchenpapier leicht antrocknen. Sorgfältig in den Teig tauchen und frittieren. Auf Küchenpapier abtropfen lassen.


Von Pascale Desmazière:
Tomatenkonfitüre/ La confiture à la tomate verte

1kg  grüne Tomaten
½  Zitrone
½  Grapefruit
12  Esslöffel Zucker
Päckchen Gelierpulver

Die Tomaten waschen, den Stielansatz entfernen und die Früchte vierteln. Die Zitrone und die Grapefruit sehr gut waschen und mitsamt der Schale in sehr kleine Stücke schneiden. In eine Pfanne geben und das Süsspulver beifügen. Alles während etwa 30 Minuten sanft köcheln lassen, bis die Schalen der Grapefruit und Zitrone sehr weich sind. Dann die Fruchtmasse mit dem Stabmixer oder dem Mixerglas grob zerkleinern; kein Püree daraus machen! In die Pfanne zurückgeben, das Gelierpulver beifügen, aufkochen und die Konfiture 4 Minuten sprudelnd kochen lassen. Sofort heiss in kleine Gläser mit Schraubdeckel füllen und verschliessen.

Haltbarkeit: Ungeöffnet an einem kühlen Ort etwa sechs Monate.